Home / The Edit Projekte Die Leuchten von Vibia begleiten die Innenraumgestaltung und das Leben dieses charmanten Hauses im Viertel Cannaregio Fernab vom Trubel und vom Tourismus, der Venedig prägt, liegt ein ruhiges und sanftes Haus, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Ein Haus als Hommage an das Design, an schlichte Schönheit und an ein warmes Licht, das Komfort schafft, den Alltag begleitet und mit jedem Raum interagiert. Es befindet sich im Norden der Stadt, im Viertel Cannaregio – eine der Gegenden, in denen sich der authentische und alltägliche Charakter dieser einzigartigen Stadt besonders bewahrt hat: mit dem jüdischen Ghetto, der Kirche Madonna dell’Orto mit ihren Gemälden von Tintoretto, der Insel Murano direkt gegenüber und auf der anderen Seite der weiten Lagune.Das auf drei Etagen verteilte Palazzetto mit dem Namen Casa della Sensa umfasst sechs Schlafzimmer, eine Küche und eine Bibliothek auf jeder Etage sowie – als zentrales Element – einen großen, verborgenen Garten, der dem Haus eine besondere Leichtigkeit verleiht. Das Projekt basiert auf drei Gestaltungsprinzipien: natürliche Materialien und Farben, zeitgenössisches Mobiliar sowie eine sorgfältig ausgearbeitete, atmosphärische Beleuchtung. Der schlichte und essentielle Stil aller Räume vermittelt ein eher traditionelles Gefühl; Terrazzoböden, mit Kalkfarbe behandelte Wände, originale Holzbalken, ausgewählte Details, eine feine Farbpalette aus Terrakotta-, Grün- und Grautönen sowie strukturierte Oberflächen prägen die Atmosphäre der Innenräume. In diesem Kontext verschmelzen Geschichte und Design nahtlos miteinander. Materialien, Texturen und Objekte verbinden sich mit zeitgenössischem Mobiliar, historischer Architektur und der Vegetation des Gartens. Neben ikonischen Stücken des 20. Jahrhunderts – von Jean Prouvé über die Bouroullec-Brüder bis zu Isamu Noguchi – definiert die Beleuchtung von Vibia maßgeblich die Raumwirkung dieses zarten Interieurs. Licht ist ein zentraler Bestandteil des Projekts. Es ordnet die unterschiedlichen Räume entsprechend ihrer Nutzung und der verschiedenen Tageszeiten, hebt Materialien, Farbwelten und Haptik hervor und verstärkt das Gefühl von Komfort und Schönheit, das dieses Haus auszeichnet – getragen von jenem künstlerischen Feingefühl, das so eng mit Venedig verbunden ist. Die Kollektionen Mayfair, Mayfair Mini, Tempo und Plusminus von Vibia fügen sich wie selbstverständlich in das Projekt ein und werten die Innenräume noch weiter auf. Mayfair und Mayfair Mini, entworfen von Diego Fortunato, erscheinen als Tisch- und Stehleuchten und interpretieren die klassische Leuchte mit einer zeitgemäßen, eleganten Silhouette neu. Ihre schlanke Struktur und der konische Schirm erzeugen ein warmes, umhüllendes Licht von ruhiger, einhüllender und intimer Wirkung. In metallischen und lackierten Ausführungen setzen sie dezente Farbakzente auf Tischen, Regalen, Sideboards und Arbeitsflächen und spiegeln venezianische Fröhlichkeit und Geschmack wider. Ergänzt wird das Lichtkonzept durch die vielseitige Kollektion Plusminus von Stefan Diez mit ihrem charakteristischen hängenden Textilband. Diese Bänder ermöglichen die individuelle Gestaltung der Leuchten direkt im Raum, indem Lichtpunkte frei positioniert werden können. So entstehen Konfigurationen, die sich flexibel an jede Umgebung anpassen und verschiedene Bereiche miteinander verbinden – fast wie eine Linie aus Licht, die sich durch die Architektur zieht. Abgerundet wird das Ensemble durch die Scheibenversion von Tempo von Lievore Altherr, leicht und elegant, mit einer präzisen und kontrollierten Lichtabgabe. Diese Leuchte erforscht das Prinzip der Opazität: Das Licht bündelt sich zu einem klaren Fokuspunkt und bringt die Essenz des Lichts in reinster Form zum Ausdruck. Das Ergebnis ist eine Leuchte von skulpturaler Präsenz und zugleich visueller Leichtigkeit. Farbenfroh, kreativ und ausdrucksstark – ebenso wie Venedig und sein Karneval – treten alle Leuchten in einen ausgewogenen und ruhigen Dialog mit dem Gebäude. Ihr Licht passt sich den verschiedenen Momenten des Tages an: präzise und funktional am Morgen, sanfter und atmosphärischer am Abend. So begleiten sie den Alltag mit natürlichem Rhythmus und hohem visuellem Komfort. Es entsteht ein intimer und raffinierter Raum, in dem das Lichtdesign nicht nur ästhetisch wirkt, sondern durch Haltung und Konzept überzeugt: Es strukturiert, beleuchtet, empfängt und fördert Wohlbefinden. Casa della Sensa ist ein Designhaus – ein bewohnter Ort, an dem jedes Objekt bewusst gewählt wurde und mit den Räumen sowie ihren Bewohnern in Beziehung tritt. Es ist kein gewöhnlicher Wohnraum, sondern ein Interieur für Menschen, die Ästhetik, Architektur und Authentizität lieben. Ein sehr einzigartiges und persönliches Zuhause, das zugleich als gemütlicher Rückzugsort fernab des urbanen Tempos dient. Dieses Projekt zeigt, dass Licht auch Kultur und Ausdruck sein kann: ein kreatives Werkzeug, das Räume verwandelt und mit Leben erfüllt. Credits: – Fotografie: Massimo Spada Empfohlene Produkte: – Mayfair Mini – Plusminus – Mayfair – Tempo Teilen Facebook Twitter Linkedin Pinterest Pinterest Das könnte Sie auch interessieren Projekte Familienrückzugsort: gemütliche Beleuchtung für ein städtisches Haus Projekte Vibia Beleuchtung bereichert eine zeitgemäße Privatwohnung in Barcelona Projekte Vibia Beleuchtung erhellt moderne minimalistische Wohnung